Ausgangssituation:
- Ein bedeutender OEM-Kunde hatte den Lieferanten aufgrund wiederkehrender Qualitätsmängel und Nichtkonformitäten in die Eskalation versetzt.
- Ein IATF-Audit deckte systemische Schwächen auf: unvollständige Management-Reviews, unzureichendes Problemlösungsverfahren, mangelndes KPI-Tracking.
- Es bestand ein erhebliches Risiko, die Zertifizierung zu verlieren und Aufträge zu gefährden; parallel belasteten Kapazitätsengpässe, hohe Ausschussquoten und Reklamationen die Produktion.
Unser Vorgehen:
- Durchführung einer umfassenden Gap-Analyse und grundlegende Neuausrichtung der Qualitätsmanagementprozesse gemäß IATF- und VDA-6.3-Anforderungen.
- Entwicklung und Einführung eines neuen Management-Review-Prozesses, eines Eskalationsleitfadens, eines KPI-Dashboards und eines Kundenzufriedenheitsprozesses.
- Schulung des Managementteams zu QMS-Anforderungen, Problemlösungsmethoden und Compliance-Vorgaben.
- Umsetzung von Sofortmaßnahmen, Ursachenanalysen und vollständige Dokumentation aller Auditabweichungen (CARA).
- Steuerung der Vorbereitung auf das IATF-Reaudit, Begleitung der Auditdurchführung vor Ort und Nachbereitung.
Ergebnisse:
- Alle wesentlichen IATF-Abweichungen zu 100 % geschlossen; erfolgreiche Re-Zertifizierung erreicht.
- Rücknahme der OEM-Eskalation; der Lieferant wurde aus dem Hochrisikostatus entlassen.
- Senkung der internen Ausschussquote um 30 % und Verkürzung der Reklamationsbearbeitungszeit um 25 %.
- Aufbau eines nachhaltigen Qualitätsmanagementsystems, das auch für anstehende VDA-6.3-Audits gerüstet ist.
Fazit:
Deutlicher Qualitätsturnaround – Zertifizierungen gesichert, Kundenvertrauen wiedergewonnen, operative Stabilität langfristig gestärkt.
