Ausgangssituation:
- Ein Tier-1-Lieferant befand sich in einer TOP-Q Level-2-Eskalation aufgrund massiver Qualitäts- und Produktionsprobleme an einer komplexen Hydraulikbaugruppe.
- Über 150 Teile in der Stückliste, zahlreiche ungelöste Reklamationen und Audit-Abweichungen (u. a. SFN, VDA 6.3).
- Fehlende interne Ressourcen verhinderten verlässliches Reporting, strukturierte Kommunikation und aktives Eskalationsmanagement.
- Akute Gefahr einer Hochstufung auf Level 3 mit verpflichtendem OEM-Krisenmeeting.
Unser Vorgehen:
- Übernahme der Rolle als on-site PMO und Steuerung der gesamten Deeskalation über Qualität und Supply Chain hinweg.
- Entwicklung und Freigabe täglicher und wöchentlicher Berichte mit klar definierten KPIs zur Eskalationsverfolgung.
- Zusammenführung aller Bereiche – Produktion, Logistik, Qualität – in ein einheitliches Kommunikations- und Steuerungsframework.
- Gewährleistung einer konsistenten Vorbereitung für Eskalationsmeetings und Unterstützung aller Stakeholder bei der Kommunikation.
- Schaffung maximaler Transparenz in der Problemlösung und Beschleunigung der Entscheidungsprozesse durch klare Datenlage.
Ergebnisse:
- Level-3-Eskalation vollständig abgewendet – kein OEM-Krisenmeeting erforderlich.
- Verdopplung der Reportingqualität und Transparenz über alle Funktionen hinweg.
- Wiederherstellung des Vertrauens bei Stakeholdern durch strukturiertes Reporting und klare Verantwortlichkeiten.
- Anerkennung durch Tier-1-Management und OEM-Eskalationsgremium für den erfolgreichen Turnaround.
Fazit
Eskalation erfolgreich gestoppt – Lieferstabilität wiederhergestellt und Vertrauen nachhaltig aufgebaut.
