Ausgangssituation:
- Ein deutscher Tier-2-Zulieferer war insolvent, wodurch die Lieferkette zu wichtigen Kunden massiv gefährdet war.
- Vier Produktionsstandorte in Deutschland (Spritzguss, Lackierung, Montage) waren wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.
- Nach Übernahme durch einen polnischen Investor war die vollständige Verlagerung der Produktion nach Polen notwendig, um das Unternehmen zu stabilisieren.
Unser Vorgehen:
- Entwicklung und Steuerung eines umfassenden Restrukturierungs- und Verlagerungsplans für 630 Werkzeuge, 65 Spritzgussmaschinen, 2 Lackieranlagen und 26 Montagelinien.
- Verhandlung mit Betriebsräten, Rechtsanwälten und Kunden über die Werksschließungen, Sozialpläne und Übergangsvolumina.
- Sicherstellung des Know-how-Transfers: Schulung des polnischen Personals, Erstellung und Übersetzung von Prozessdokumentationen, Vorbereitung der Infrastruktur.
- Organisation und Überwachung der Demontage, des Transports, der Montage und des Hochlaufs an den neuen Standorten in Polen.
- Begleitung des gesamten Industrialisierungsprozesses bis zur Serienfreigabe (PPAP) und Produktionsübernahme.
Ergebnisse:
- Erfolgreiche Schließung und Verlagerung aller deutschen Standorte innerhalb von 1,5 Jahren – ohne Unterbrechung der Lieferketten.
- Erfolgreicher Produktionsanlauf in Polen, pünktliche Serienbelieferung aller Tier-1- und OEM-Kunden.
- Stabile Produktionsprozesse und gesicherte Beschäftigung am neuen Standort trotz grenzüberschreitender Komplexität.
Fazit
Von der Insolvenz zur Stabilität: Durch konsequente Restrukturierung, präzise Werksverlagerung und erfolgreichen Produktionshochlauf wurde das Unternehmen wieder zukunftsfähig aufgestellt.
