Ausgangssituation:
- Ein internationaler Hersteller hatte mit hohen Produktionskosten in Westeuropa zu kämpfen.
- Die starke Abhängigkeit von Lieferanten aus Hochlohnländern schwächte die Wettbewerbsfähigkeit.
- Hoher Kostendruck machte eine strategische Neuausrichtung des Einkaufs dringend erforderlich.
Unser Vorgehen:
- Einrichtung eines bereichsübergreifenden PMOs zur Steuerung von über 100 Best-Cost-Country-(BCC)-Sourcing-Projekten.
- Identifizierung und Qualifizierung neuer Lieferanten in China, Indien, Osteuropa und der Türkei.
- Strukturierte Umsetzung mit Lieferantenscouting, technischer Qualifizierung, Testläufen und SOP-Starts.
- Durchführung digitaler Audits und Risikomanagementmaßnahmen – auch unter den Einschränkungen während COVID-19.
- Planung und Koordination detaillierter Phase-in/Phase-out-Szenarien für eine reibungslose Lieferkettentransformation.
Ergebnisse:
- Jährliches Einsparpotenzial von rund 28 Mio. € identifiziert und realisiert.
- Einkaufsvolumen von 130 Mio. € erfolgreich auf BCC-Lieferanten umgeschichtet.
- BCC-bezogene Einsparungen innerhalb von zwei Jahren um 182 % gesteigert.
- Lieferkettenresilienz deutlich gestärkt durch globale Diversifizierung.
Fazit
Das Best-Cost-Country-Sourcing-Programm brachte zweistellige Millioneneinsparungen und steigerte nachhaltig die internationale Wettbewerbsfähigkeit.
