Ausgangssituation:
- Mit Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs drohte europäischen OEMs ein Ausfall russischer Gaslieferungen an europäische Lieferanten.
- Etwa 2.860 Lieferantenstandorte waren potenziell betroffen, viele Tier-1- und Tier-N-Lieferanten hatten keine Notfall- oder Umstellungspläne.
- Es bestand akuter Handlungsbedarf, um die Abhängigkeiten zu analysieren und Maßnahmen zur Sicherung der Produktion zu entwickeln.
Unser Vorgehen:
- Durchführung einer europaweiten Lieferantenanalyse zur Identifikation von Gasabhängigkeiten und Bewertung der Kritikalität.
- Kontaktaufnahme zu über 1.000 kritischen Lieferanten, um standortspezifische Daten zu Gasverbrauch, Alternativen und Risikopotenzial zu erfassen.
- Entwicklung individueller Maßnahmenpläne: Nutzung alternativer Energiequellen, Lastverschiebung, Aufbau von Sicherheitsbeständen, Prozessanpassungen.
- Aufbau wöchentlicher Task-Force-Berichte, Risikodashboards und Eskalationsroutinen für das OEM-Topmanagement.
- Koordination von Best-Practice-Transfer und schnelle Umsetzung der Maßnahmen an den höchstkritischen Standorten.
Ergebnisse:
- Vollständige Transparenz zu Gasabhängigkeiten an allen 2.860 Lieferantenstandorten, inkl. 38 besonders kritischer Tier-N-Lieferanten.
- 70 % der besonders gefährdeten Lieferanten setzten bis Q4 alternative Energiequellen oder Einsparmaßnahmen um.
- Produktionssicherheit von mindestens vier Wochen bei über 80 % der kritischen Lieferanten trotz geopolitischer Unsicherheit gewährleistet.
- Lieferengpässe um ca. 55 % reduziert durch Verlagerungen, Überbrückungslösungen und alternative Beschaffungen.
Fazit
T.A.S. FORCE hat die europäische Lieferkette des OEM erfolgreich gegen geopolitische Gasrisiken abgesichert und die kontinuierliche Produktion gewährleistet.
